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Kolpingsfamile Ichenhausen  |  E-Mail: info@kolping-ichenhausen.de  |  Online: http://www.kolping-ichenhausen.de

 

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Letzte Änderung:
08.02.2016
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Geschichte der Kolpingsfamilie Ichenhausen

Gründungsurkunden

Im Jahr 1884 hielt die Idee Adolf Kolpings in Ichenhausen Einzug. Der damalige Pfarrer von Ichenhausen Nikolaus Kaifer gründete den Katholischen Gesellenverein. Leider sind die meisten Aufzeichnungen aus der Zeit von vor 1926 verloren gegangen. Die Urkunde zum ersten Stiftungsfest von 1884 ist eines der wenigen Dokumente das aus der Zeit von vor 1900 noch vorhanden ist.

Von 1926 bis 1934 wurden regelmäßig Monatsversammlungen durchgeführt. Aus den Protokollbüchern dieser Zeit ist zu entnehmen, dass in dieser Epoche der Gesellenverein sehr aktiv war. So wurden damals schon Altenabende veranstaltet und Ausflüge organisiert.

Aber auch das Gesellige kam nicht zu kurz. So wurden Faschingsbälle veranstaltet und kaum ein Jahr verging, in dem nicht ein Theaterstück aufgeführt wurde. Ende der 20er Jahre zählte der Katholische Gesellenverein Ichenhausen ca. 50 Mitglieder. Bei den Monatsversammlungen in dieser Zeit gab es nicht nur Vorträge zu religiösen und kulturellen Themen. Es wurde beispielsweise auch ein Rechtschreibkurs für die Mitglieder organisiert.

Im Jahr 1931 wurden laut den Aufzeichnungen aus dieser Zeit 120 Gesellen die sich auf der Wanderschaft befanden durch den Gesellenverein Ichenhausen verpflegt.

Eine Zäsur in der Geschichte der Kolpingsfa­milie war das Jahr 1933. Am 15 Januar 1933 fand die letzte Generalversammlung vor dem 2. Weltkrieg statt. In diesem Jahr wurde der Katholische Gesellenverein in Kolpingsfamilie umbenannt. Bevor der Gesellenverein von den Nationalsozialisten 1933 verboten wurde machten sich noch einige Mitglieder aus Ichenhausen zum Gesellentag nach München auf. Dort wurde den Mitgliedern der Kolpingsfamilie Ichenhausen von gewalttätigen SA Mitgliedern die Kolpingskluft zerrissen.

Am 19 März 1950 wurde die Kolpingsfamilie Ichenhausen durch den damaligen Stadtpfarrer Karl Königsdorfer wieder aufgebaut. Nach den schwierigen Anfangsjahren, nach dem zweiten Weltkrieg hat sich die Kolpingsfamilie mit einigen Hochs und Tiefs im Großen und Ganzen prächtig entwickelt.

Die Kolpingsfamilie Ichenhausen ist im kirchlichen und kulturellen Leben unserer Stadt nicht mehr wegzudenken. Veranstaltungen wie Altennachmittage, Theateraufführungen Altpapiersammlungen, Informationsveranstaltungen aller Art sind seit Jahrzehnten fester Bestandteil des Programms der Kolpingsfamilie.

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